Auf Safari im größten Sumpfgebiet der Welt

Veröffentlicht am 12. Dezember 2013 - 14:42h unter Pantanal News

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWer auf Safari gehen will, kann dies auch in Brasilien. Im zentralen Westen des Landes liegt das größte Sumpfgebiet der Welt, das Pantanal. Im kommenden Jahr werden dort in Cuiabá, der Hauptstadt Mato Grossos, vier Spiele der Fußballweltmeisterschaft ausgetragen. Die Jahreszeit eignet sich aber auch hervorragend für Ausflüge ins Sumpfgebiet um dort auf einer Sumpf-Safari die heimische Tierwelt zu bestaunen.

Zwischen Juni und Oktober ist im Pantanal Trockenzeit und somit ein idealer Zeitpunkt, um auf Safari zu gehen. Wildtiere lassen sich dann besonders gut beobachten. Kleine und große Herden von 30 oder mehr Wasserschweinen können bei ihrem Streifzug auf vegetarische Nahrung gesehen werden. Die „Capivaras“ sind die größten Nagetiere der Welt und können bis zu 70 Kilogramm wiegen. Ameisenbären, Tapire und Kaimane gehören ebenso zur Foto-Safari wie Schwärme kleiner Papageien oder die riesigen Nester der Pantanal-Störche. Dies „Tuiuiú“ genannten Vögel sind das Wahrzeichen des Bioms. Mit viel Glück kann auch aber auch einen gefleckten Jaguar ausmachen. Und selbst für diejenigen, die sich auf Angeltour begeben wollen, ist die Trockenzeit ideal. Das jährliche Fangverbot erstreckt sich zwischen Oktober und März.

Erkunden lässt sich das Pantanal sowohl mit Booten auf den unzähligen Flüssen als auch auf den Rücken der Pferde oder per Geländefahrzeug. Die Pensionen der Region sind bereits gerüstet, um auch die WM-Gäste würdig zu empfangen. Wer neben den Fußballspielen die Natur bestaunen will, kann dies von Barão do Melgaço oder von Poconé aus. Sie gelten als “Pforten” zum Pantanal und sind beide jeweils etwa 100 Kilometer von Cuiabá entfernt. Während Barão do Melgaço vor allem von Anglern geschätzt wird, gilt Poconé als Tipp für Ökotouristen, die entlang der Transpantaneira das Pantanal auf einer Foto-Safari entdecken wollen.