„Tag des Pantanal“ ehrt größtes Feuchtgebiet der Welt

Veröffentlicht am 12. November 2016 - 00:01h unter Pantanal News

Die Begriffe Feuchtgebiet oder Feuchtsavanne beschreiben nur eingeschränkt die Vielfalt der Lebensräume, die das über 170.000 Quadratkilometer umfassende Pantanal bilden, eine Fläche beinahe so groß wie Griechenland und die Schweiz zusammen genommen. Am Samstag (12.) wird in Brasilien der “Tag des Pantanal“ begangen.

Das nördliche Tor zum Pantanal - Foto: sabiá brasilinfo

Das nördliche Tor zum Pantanal – Foto: sabiá brasilinfo

Mindestens 3.500 verschiedene Pflanzenarten wurden bisher im Pantanal gezählt sowie 325 Fischarten, 53 Amphibienarten, 98 Reptilienarten, 656 Vogelarten und 159 Säugetierarten. Einige der Tiere, Pflanzen und Lebensräume sind bei der Ausstellung ”Pantanal: natureza, conservação e cultur” (Pantanal: Natur, Schutz und Kultur) auf Bildern des Fotografen Adriano Gambarini zu sehen.

Der für National Geographic tätige Adriano Gambarini hat sich auf das Ablichten der Natur, der Kulturen, ethnische Gruppen und Stile des Lebens spezialisiert. Mit seinen Bildern will er keine Neuheiten zeigen, wie der Fotograf erklärt. Vielmehr geht es ihm um einfache und alltägliche Naturschauspiele, mit denen er die Schönheit und Besonderheit des Pantanals und seiner Kulturen aufzeigen will.

Vögel im Flug, Sonnenaufgang und der gefleckte Jaguar sind einige der Motive, die bei der Ausstellung zu sehen sind. Sie wird im Museu das Culturas Dom Bosco im Parque das Nações Indígenas in der Stadt Campo Grande vom 11. bis zum 25. November zu sehen sein.

Initiiert wird die Ausstellung vom World Wildlife Fond, der mit verschiedensten Projekten und Studien seit 17 Jahren zum Erhalt des komplexen Ökosystems beiträgt. Der Quell- und Biotopschutz, Projekte zur nachhaltigen Nutzung und einen verantwortlichen Umgang mit den Resourcen sind einige der Beispiele.

Tätig ist der WWF sowohl in Brasilien als auch in Bolivien und Paraguay. Brasilien vereint 62 Prozent des Pantanals, Bolivien 20 und Paraguay 18 Prozent.