Buben und Mädchen entwickeln eigene „Ökoschule“ im Pantanal

Veröffentlicht am 2. Juni 2014 - 23:23h unter Pantanal News

pantanal-projetoIm Pantanal im Bundesstaat Mato Grosso do Sul werden die Schüler zu Filmdirektoren. Mit dem Projekt “Ökovideo” werden sie dazu animiert, einen kleinen Film darüber zu drehen, wie ihre Schule in einen nachhaltigen Ort verwandelt werden kann, wo der Naturschutz im Vordergrund steht.

In ganz Brasilien werden derzeit Veranstaltungen zur “Umweltwoche” organisiert. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Schulen und Nichtregierungsorganisationen (NGO) bieten daher auch im Pantanal dementsprechende Veranstaltungen an, mit denen auch auf die Wichtigkeit des faszinierenden Feuchtgebietes hingewiesen werden soll. Vorträge, Workshops, kleine Messen und das Pflanzen von Bäumen sind nur einige Beispiele der vielen Aktionen, die in verschiedenen Städten stattfinden werden.

In der Gemeinde Ladário im äußersten Westen des Bundesstaates Mato Grosso do Sul werden die Buben und Mädchen als Projektplaner und Filmproduzenten gleichzeitig aktiv. Der Grund dafür ist der Wettbewerb “Ökovideo”. Ziel des Projektes ist es, dass die Kinder und Jugendlichen ein Projekt entwickeln, mit dem ihre Schule umweltfreundlicher gestaltet werden soll. Sie selbst werden dabei mit Hilfe der Eltern, Lehrer und Pädagogen ihre Schule unter die Lupe nehmen. Soll soll herausgefunden werden, was verbessert werden kann, sei es im Bereich der getrennten Abfallsammlung, der Kompostierung von Essensresten oder der Erwärmung des Wassers mit Hilfe der Sonnenkraft.

Den Schülern sind dabei keine Grenzen gesetzt. Vielmehr sollen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Vorschläge dazu entwickeln, wie sich ihre „Ökoschule“ vorstellen. Die Erkenntnisse, Erfahrungen und Ideen werden sie dabei in Videos festhalten. Die fertigen Filme wiederum nehmen an einem Wettbewerb teil, bei dem die Besten entsprechend prämiert werden.