Tipps fürs Campen im Pantanal

Veröffentlicht am 17. April 2013 - 15:23h unter Pantanal News

OLYMPUS DIGITAL CAMERACamper fühlen sich am wohlsten, wenn sie der Natur so nah wie möglich sind. Ob mit Camper oder Zelt bewaffnet ziehen sie in die Natur sobald das Wetter es zulässt. Manche verlagern sogar für einige Monate ihren Lebensmittelpunkt an einen anderen Ort, an dem sie nun mit ihrem Camper wohnen. Oftmals finden sich dort viele Gleichgesinnte, die zwei Orte ihre Heimat nennen können.

Andere schnappen sich lieber Zelt und Schlafsack und ziehen in ihrem Abenteuerurlaub in die Natur, beispielsweise in den unendlichen Amazonas oder in den faszinierenden Pantanal. Sie möchten den Sommer über nicht an der Ostsee oder auf einem Campingplatz verbringen sondern den ganz besonderen Reiz der brasilianischen Wildnis geniessen. Schlafen unter dem Sternenhimmel, Abende am Lagerfeuer und Tage an der frischen Luft – das ist für jeden verlockend.

Campen – aber richtig

Wer das erste Mal auf einen Campingtrip in Brasilien geht, der kann womöglich einige gute Tipps gebrauchen, was unbedingt beachtet werden sollte.

  • Eine Mitnahmeliste erstellen: Einige Tage vor der Abreise sollte man sich überlegen, was alles auf die Reise mitgenommen werden soll. Mitten im Nirgendwo fällt es einem schwerer die vergessene Zahnbürste zu ersetzen als bei einem Urlaub in der Stadt. Leichter haben es die, die bereits einige Male im Campingurlaub waren. Diese denken einfach daran zurück, was ihnen das letzte Mal gefehlt hat.
  • Praktische Kleidung: Beim Campen ist man jeder Wetterlage hilflos ausgesetzt. Darum sollte bei der Auswahl auf keinen Fall auf ein modisches Aussehen geachtet werden, sondern auf praktische Bekleidung, die jedem Wetter trotzen kann. Wer nicht über die richtige Bekleidung verfügt, der kann online günstige Produkte finden.
  • Die erste Hilfe: Gerade in den abgelegenen Gebieten Brasiliens sollte auch immer an ein Erste-Hilfe-Set gedacht werden. Aber auch Waschmittel, Mückenschutzmittel, Campinglampen und weitere Dinge wie diese werden am ehesten vergessen. Dabei ist es immer praktisch auf Mückeninvasionen und ähnliches vorbereitet zu sein.

Auch wenn gerade der Pantanal eher Fazendas und Pousadas zur Übernachtung genutzt werden, immer häufiger findet man in dem größten Feuchtgebiet der Erde ein Fleckchen, wo man tatsächlich sein Zelt aufbauen kann. Diese sind allerdings ausschließlich auf Privatgrundstücken, so dass man natürlich auch hier Übernachtungskosten einplanen muss. Zudem ist die Anreise meist ein wenig kompliziert, liegen die Anlagen fernab der Zivilisation. Campen im Pantanal ist damit tatsächlich etwas für wahre Abenteurer, die durchweg Erfahrung mitbringen sollten.