Eröffnung des Aquario do Pantanal auf Mai 2015 verschoben

Veröffentlicht am 1. Januar 2015 - 21:34h unter Pantanal News

640x480-0cffa8c14a76bb21ef3be7204ba176cfDas größte Süßwasser-Aquarium der Welt lässt auf sich warten. Es entsteht derzeit im brasilianischen Campo Grande und sollte eigentlich schon vor Weihnachten seine Pforten öffnen. Jetzt musste seine Eröffnung nochmals verschoben werden. Voraussichtlich Mitte Mai 2015 soll das 56 Millionen teure Projekt nun endlich die Vielfalt des einzigartigen Pantanal widerspiegeln und zum Besuchermagnet werden.

Ursprünglich war die Fertigstellung des größten Aquariums Lateinamerikas für Oktober 2013 geplant. Als die Verträge zum Baubeginn des Aquariums in Campo Grande im Mai 2011 unterschrieben wurden, lag der Kostenvoranschlag noch bei umgerechnet etwa 28 Millionen Euro. Seitdem gab es allerdings etliche Veränderungen und Verzögerungen.

Vor einigen Monaten ist bereits damit begonnen worden, die Fische und Tiere für die Becken und Gehege zu erwerben. Geplant war die schon einige Male verschobene Einweihung schließlich für Mitte Dezember. Bis die Fische die 32 Becken mit den sechs Millionen Litern Wasser beziehen können, wird es indes noch etwas dauern. Warten müssen ebenso die Besucher. Der neueste Eröffnungstermin wurde auf Mitte Mai 2015 verschoben.

Gestiegen sind auch die Ausgaben. Diese haben sich mittlerweile verdoppelt und werden nun mit umgerechnet 56 Millionen Euro angegeben. Begründet wird die Erhöhung unter anderem damit, dass im ursprünglichen Kostenvoranschlag die Ausgaben für die Ausstattung des Aquariums nicht enthalten gewesen seien. Das Staatsministerium ermittelt indes bereits, ob mit vorsätzlich überhöhten Preisen gearbeitet wurde.

Einmal fertig wird das ultramoderne 18 Meter hohe Gebäude, das an einen gigantischen Zepellin erinnert, nicht nur 260 verschiedene Fischarten beherbergen, sondern ebenso einen Einblick in die verschiedenen Lebensräume der größten Feuchtsavanne der Welt bieten. Gerechnet wird mit 300.000 Besuchern pro Jahr. Darüber hinaus wird es verschiedene Forschungseinrichtungen beherbergen.