Pantanal ist auch zur WM 2014 ideales Ziel für Öko-Touristen

Veröffentlicht am 15. Februar 2014 - 21:00h unter Pantanal News

Spätestens seit der globalen Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro gilt das Pantanal im zentralen Westen Brasiliens als das Ziel für den Öko-Tourismus schlechthin. Im April dieses Jahres wird das größte Sumpfgebiet der Welt zudem Austragungsort der Ecoturism and Sustainable Tourism Conference (ESTC14) sein, einer der bedeutendsten Konferenzen rund um das Thema Öko-Tourismus. Sie findet vom 27. Bis 30. April in der Stadt Bonita statt.

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Wer Sport, Natur Abenteuer und Erholung liebt, kommt im Pantanal auf seine Kosten. In nur wenigen Regionen der Welt können so viele verschiedene Tiere von der Nähe aus beobachtet werden wie im Pantanal. Es ist Heimat von Ameisen- und Nasenbären, den imposanten Wasserschweinen, vom Gefleckten Jaguar und ebenso vom Rotwolf. Die Natur kann dabei auf vielfältige Weisen erforscht und erlebt werden, sei es auf dem Rücken eines Pferdes, mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Kanu auf den Flüssen.

Ein farbenfrohes Universum eröffnet sich auch beim Tauchen in den glasklaren Gewässern des Pantanal. Für Hobbyornithologen ist das Sumpfgebiet mit seinen über 650 Vogelarten zudem ein wahres Eldorado und die Transpantaneira bietet sich für eine Fotosafari geradezu an. Ausflüge werden direkt von Pousadas (Pensionen) und Reiseagenturen angeboten. Wer will kann aber auch schon vorab Reisebausteine für das Pantanal buchen. Angebote gibt es sowohl für Individualreisende als auch für Gruppen.

Im Juni dieses Jahres gesellt sich zu all dem noch die Fußball-Weltmeisterschaft. Vier Spiele werden bei der “Copa do Pantanal”, wie die Einheimischen den Event nennen, im Stadion von Cuiabá ausgetragen werden. Auch dieses Ereignis kann mit dem Öko-Tourismus verbunden werden, wurde doch der Parque Nacional do Pantanal als eines von 27 Schutzgebieten Brasiliens in den offiziellen Reiseplan zur Fußball WM aufgenommen.

In dem 135.000 Hektar großen Nationalpark wird zusätzlich noch eine Besonderheit angeboten: schwimmende Hotels. Die “barcos-hotéis” sollen auf dem Fluss Rio Cuiabá, der die beiden Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul trennt, zum Einsatz kommen. Die Größe der Schiffe ist unterschiedlich. Sie können zwischen 12 und 98 Passagiere beherbergen. Aufgewartet wird sogar mit 5-Sterne- Hotel-Schiffen, die mit Swimmingpool und Sauna ausgestattet sind. Wer nicht mit dem Bus oder Auto vom Flughafen in Corumbá bis zum Nationalpark fahren will, erhält mit den Hotelschiffen eine spannende Alternative, noch dazu kann während der Bootsfahrt auch geangelt werden. Gesorgt ist für eine Flotte von 30 Booten mit insgesamt 800 Betten.